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COPD-Gruppen A, B und E verstehen

Pflegekraft betreut ältere Frau im Rollstuhl mit COPD-Symptomen.
Pflegekraft betreut ältere Frau im Rollstuhl mit COPD-Symptomen.
15.03.2026
COPD ist eine Lungenerkrankung, die das Atmen erschwert. Nicht jeder Patient hat die gleichen Symptome oder Risiken. Deshalb verwenden Ärzte die COPD-Gruppen A, B und E, um Patienten nach dem Risiko von Verschlechterungen (Exazerbationen) einzuteilen.

Zu wissen, zu welcher Gruppe Sie gehören, hilft Ihnen und Ihrem Arzt, die richtige Behandlung zu wählen, Komplikationen zu vermeiden und Ihre Gesundheit effektiver zu überwachen. In diesem Leitfaden erklären wir die drei Gruppen in einfachen Worten, sodass jeder sie verstehen kann.

Was sind die COPD-Gruppen A, B und E

Das GOLD-Klassifikationssystem teilt COPD-Patienten in drei Gruppen ein:
  • Gruppe A: milde Symptome, geringes Risiko für Verschlechterungen
  • Gruppe B: deutlichere Symptome, weiterhin geringes Risiko
  • Gruppe E: hohes Risiko für Verschlechterungen, stärkere Symptome
Ärzte nutzen diese Gruppen, um Behandlungspläne festzulegen und den Verlauf der Erkrankung zu überwachen. Selbst wenn Ihre Symptome mild sind, kann es Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu kontrollieren, wenn Sie wissen, zu welcher Gruppe Sie gehören.

Um besser zu verstehen, wie sich die Symptome zwischen diesen Gruppen unterscheiden, lesen Sie unseren Artikel zu COPD-Symptomen in den Gruppen A, B und E
Hier klicken: COPD-Symptome in den Gruppen A, B und E

COPD-Gruppe A – Milde Symptome

Patienten der Gruppe A haben nur wenige Symptome. Sie könnten beim Treppensteigen oder bei körperlicher Aktivität Kurzatmigkeit bemerken, aber der Alltag ist größtenteils nicht beeinträchtigt.

Behandlungstipps für Gruppe A:
  • Verwenden Sie die verschriebenen Inhalatoren wie angegeben
  • Bleiben Sie mit leichter Bewegung aktiv
  • Vermeiden Sie Rauchen und Luftverschmutzung


Überwachungstipp: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Atmung und Ihr Energieniveau.
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COPD-Gruppe B – ausgeprägtere Symptome

Patienten der Gruppe B zeigen deutlichere Symptome, wie zum Beispiel:
  • Kurzatmigkeit bei alltäglichen Aktivitäten
  • Müdigkeit oder Erschöpfung
  • Anhaltender Husten
Obwohl Verschlechterungen weiterhin selten sind, ist es wichtig, Ihre Symptome täglich zu beobachten und den Behandlungsplan genau einzuhalten.

Behandlungstipps für Gruppe B:
  • Nehmen Sie Ihre Inhalatoren und Medikamente wie verschrieben ein
  • Folgen Sie einer gesunden Ernährung und halten Sie sich mit Bewegung fit
  • Führen Sie ein Symptomtagebuch

COPD-Gruppe E – hohes Risiko für Verschlechterungen

Patienten der Gruppe E haben das höchste Risiko für Exazerbationen, die manchmal Krankenhausaufenthalte erforderlich machen können. Die Symptome sind stärker und können Folgendes umfassen:
  • Schwere Kurzatmigkeit
  • Häufige Verschlechterungen
  • Stärkere Müdigkeit
Behandlungstipps für Gruppe E:

  • Befolgen Sie den Behandlungsplan Ihres Arztes genau
  • Überwachen Sie Ihre Symptome täglich genau
  • Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn sich Ihre Symptome verschlimmern
Die Behandlung kann je nach Gruppe variieren. Erfahren Sie mehr in unserem Leitfaden zur COPD-Behandlung für die Gruppen A, B und E.
Hier klicken: COPD-Behandlung für die Gruppen A, B und E

Warum es wichtig ist, Ihre COPD-Gruppe zu kennen

Zu wissen, zu welcher COPD-Gruppe Sie gehören, hilft Ihnen dabei:
  • Die richtige Behandlung zu wählen
  • Verschlechterungen zu vermeiden
  • Symptome einfacher zu überwachen
  • Länger gesund zu bleiben
Das Verständnis Ihrer Gruppe hilft auch Angehörigen und Pflegepersonen, Sie besser zu unterstützen.
Ältere Menschen lächeln im Freien, bleiben aktiv und überwachen ihre COPD-Symptome

Fazit zu den COPD-Gruppen A, B und E

Zu verstehen, zu welcher COPD-Gruppe Sie gehören, hilft Ihnen und Ihrem Arzt, die besten Behandlungsentscheidungen zu treffen, Verschlechterungen zu vermeiden und Ihre Erkrankung effektiver zu überwachen.

Auch milde Symptome (Gruppe A) sollten ernst genommen werden, während Patienten der Gruppen B und E von einer engeren Überwachung und einer proaktiven Betreuung profitieren. Digitale Lösungen wie die Breathment-App können Ihnen helfen, Symptome zu verfolgen, informiert zu bleiben und Ihre Atemwegsgesundheit besser zu kontrollieren.

Tägliches Monitoring spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der COPD-Behandlung. Lesen Sie mehr in unserem Artikel zum COPD-Monitoring und täglichen Management.
Hier klicken: COPD-Monitoring und tägliches Management